GameStop schließt bis zu 200 Filialen

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James Bell, CFO von GameStop, kündigte während einer Telefonkonferenz im zweiten Quartal an: „Wir sind auf dem besten Weg, bis zum Ende dieses Geschäftsjahres weltweit zwischen 180 und 200 leistungsschwache Filialen zu schließen“.

 

Veränderung des Gaming-Marktes als Grund

Im Laufe der letzten Jahre hat sich die Spielebranche verändert. Zum großen Teil auch das Kaufverhalten der Gamer, die neue Titel mittlerweile herunterladen anstatt sie im stationären Handel auf einem physischen Datenträger zu kaufen. Plattformen wie Steam, Instant-Gaming, aber auch Streaming-Plattformen wie Google Stadia und Apple Arcade machen es GameStop und auch der Media Markt Saturn Gruppe schwer zu bestehen. GameStop muss daher stark kämpfen und hat beschlossen ihr Filialnetz zu verschlanken.

 

Nicht alle Filialen verzeichnen Verluste

Bell erwähnte auch bei der Gewinnausschüttung, dass die Mehrheit der GameStop-Filialen weltweit profitabel ist, sagte aber: „Wir haben eine klare Chance, unsere Gesamtprofitabilität durch die Verdichtung unserer Kette zu verbessern“. Und die diesjährigen Schließungen werden nicht die letzten sein. Er fuhr fort: „Wir wenden einen definitiveren, analytischeren Ansatz an, der Gewinnniveaus und Übertragbarkeit der Verkäufe umfasst und von dem wir erwarten, dass er in den kommenden 12 bis 24 Monaten zu einer wesentlich größeren Tranche von Schließungen führen wird“.

We have a clear opportunity to improve our overall profitability by de-densifying our chain. – James Bell

 

2018 ein Pleitejahr für GameStop

In diesem Jahr verzeichnete GameStop einen Verlust von 415,3 Millionen Dollar. Das Geschäftsjahr 2018 gilt mit einem Fehlbetrag von insgesamt 675 Millionen US-Dollar als große Pleite. Bereits in den nächsten Wochen werden die ersten der 180 bis 200 Shops ihre Türen für immer schließen. Welche Stores dies genau sind, ist derzeit noch nicht bekannt. 

Dominik Lommerzheim
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